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Vorratsschutz

Vorratsschutz

In Deutschland werden vor allem Getreide, aber auch Heil- und Gewürzpflanzen, Trockenobst oder Tabak in großen Lägern aufbewahrt. Allen Produkten gemeinsam ist, dass sie sehr trocken gelagert werden müssen.

Trotzdem gibt es zahlreiche spezialisierte Schädlinge, allen voran Insekten, die sich unter diesen Bedingungen gut vermehren können. Auch Mäuse finden ihren Weg mit der Ernte ins Vorratslager oder über Ritzen und Löcher in die Lagerhallen.

So wird auch in Deutschland heute noch ein Teil der Ernte vernichtet. Bei Getreide beispielsweise betragen die Verluste durch die verschiedenen Schädlinge jährlich mehr als eine Million Tonnen.

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Vorratsschädigende Gliederfüßer

Zu den vorratsschädlichen Gliederfüßer gehören Käfer, Motten und Milben. Die Bedeutendsten Vorratsschädlinge sind Kornkäfer, Reismehlkäfer, Getreidekapuziner sowie Dörrobst-, Korn- und Mehlmotte. In großen Getreidelagern sind es spezialisierte Arten, die in diesen trockenen Bedingungen leben können.

Wird das Getreide durch den Befall mit den Insekten feucht, können sich Milben und Mikroorganismen (z. B. Schimmelpilze) rasch vermehren. Diese bauen das Getreide weiter ab und verunreinigen es mit Pilzgiften (Mykotoxinen), was die Gesundheit von Mensch und Tier gefährden kann. Schon kleine Mengen verschimmelter Getreidekörner können dazu führen, dass auch der Rest des Getreides vernichtet werden muss, da sich bereits überall Pilzsporen befinden.

In Mitteleuropa kommen vorratsschädliche Insekten nicht mit der Ernte vom Feld ins Lager, da das Getreidekorn am Halm kurz vor der Ernte trocken genug ist, um befallen zu werden. Allerdings können Mähdrescher mit befallenem Restgetreide verunreinigt sein. Oder die Insekten halten sich in den Getreidevorräten von Mäusen unter der Erde auf bzw. in Strohballen mit Restkörnern. Motten und Käfer haben einen extrem guten Geruchssinn. Sobald die Außentemperaturen über 15° C steigen, steuern sie krabbelnd oder fliegend sicher das nächste Getreidelager an. Dort gelangen sie über kleinste Ritzen in die Lager.

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Die bekanntesten Vorratsschädlinge: Kornkäfer, Reismehlkäfer, Dörrobstmotte, Mehlmotte

Weitere Informationen zu den Vorratsschädlingen finden Sie in unserem Schädlingslexikon

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Vorratsschädigende Wirbeltiere

Im Vorratsschutz treten hauptsächlich Ratten und Mäuse auf. Diese sind bereits als vorrangige Gesundheitsschädlinge eingeordnet worden und deren Bekämpfung im Bereich des Vorratsschutzes seitens der EU-Kommission als „hygienischer Vorratsschutz“ definiert. Daher müssen diese Schädlinge generell mit Bioziden bekämpft werden.

Auch Vögel können durch ihren Kot und Gefieder Vorräte verunreinigen. Deshalb sind hier entsprechende Abwehrmaßnahmen erforderlich.

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Die bekanntesten Vorratsschädlinge: Ratten und Mäuse

Weitere Informationen zu den Vorratsschädlingen finden Sie in unserem Schädlingslexikon

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Rechtliche Situation

Bei der Anwendung von chemischen Mitteln im Vorratsschutz gelten die Vorschriften des Pflanzenschutzrechts.

Damit eine Pflanzenschutzmittelbehandlung durchgeführt werden darf, dürfen Getreidekörner und andere Pflanzenerzeugnisse wie Heil- und Gewürzkräuter „nicht oder nur geringfügig bearbeitet“ sein. Wenn mindestens zwei verschiedene Pflanzenerzeugnisse (z. B. Haferflocken und Rosinen) miteinander vermischt werden oder andere Stoffe zugesetzt werden, entsteht ein so genanntes zusammengesetztes Lebens- oder Futtermittel (hier: Müsli).

Hier gelten die Vorschriften des Biozidrechts. Immer muss beachtet werden, dass bei einer Bekämpfung von Schädlingen keine gefährlichen Rückstände bleiben, wenn Vorratsgüter direkt zu Lebens- oder Futtermittel oder sogar Arzneimittel verarbeitet werden. Da die Anwendung meist in geschlossenen Räumen (Lager) stattfindet, ist der Schutz der Anwender ebenfalls wichtig.

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