DELEX Schädlingsmanagement

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Schädlinge

Eichenprozessionsspinner

(Thaumetopoea processionea)

Vorkommen

In wärmeren Regionen von Rheinland-Pfalz, Saarland, Baden-Württemberg, Hessen und Bayern örtlich massenhaftes Auftreten an Eichenbäumen.

Entwicklung

Eiablage erfolgt im August. Larven schlüpfen Ende April/Anfang Mai. Puppenstadium von Ende Juni bis Ende August. Falter (Imaginalstadium) fliegen ab Juli/August.

Schadwirkung

Von Ende April/Anfang Mai bis in den späten Herbst hinein Gefährdung durch Raupenhaare. Auch danach können durch die von den Tieren verlassenen Nester (Gespinste) unangenehme Hautreaktionen hervorgerufen werden, wenn es zu einem direkten Kontakt mit den Brennhaaren kommt. Die Gifthaare können auch bis zu hundert Meter weit mit dem Wind verdriftet werden. Bis in den Herbst und Winter hinein sind Waldarbeiter in befallenen Waldgebieten betroffen, wenn sie Eichen einschlagen und aufarbeiten. Werden Eichen wiederholt kahl gefressen, sind sie vorgeschädigt, oder fallen gleichzeitig weitere Schädlinge über sie her, können sie absterben. Symptombeschreibung: lokale Hautausschläge (Raupendermatitis) mit punktuellen Hautrötungen, leichten Schwellungen, starkem Juckreiz und Brennen. Häufig treten Quaddeln am ganzen Körper auf. Durch Einatmen der Haare Reizungen an Mund- und Nasenschleimhaut (Bronchitis, schmerzhafter Husten, Asthma) möglich. Allgemeine Symptome wie Fieber, Schwindel, Müdigkeit können auftreten. In seltenen Fällen können allergische Schockreaktionen auftreten.

Vorbeugung

Wenn möglich sollten befallene Areale grundsätzlich gemieden werden. Raupen und Gespinste nicht berühren. Bei Kontakt mit Raupenhaaren sofort Kleiderwechsel und Duschbad mit Haarwäsche. Schützen Sie empfindliche Bereiche wie z.B. Nacken, Hals, Unterarme. In der Gefährdungszeit keine Holzernte oder Pflegemaßnahmen durchführen. Wegen Gefahr gesundheitlicher Belastungen und den notwendigen speziellen Arbeitstechniken Bekämpfungsmaßnahmen nur vom Fachmann durchführen lassen.