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Aktuell
18.5.2011
Eichen- prozessions- spinner
Im Jahr 2005 sind zum ersten Mal im Saarland Eichenprozessionsspinner aufgetreten. Auch in diesem Jahr treten sie, früher als die Jahre zuvor, in unserer Gegend auf.
Sollten bei Ihnen nachstehend aufgeleisteten Symptome auftreten, so prüfen Sie bitte, ob Sie sich im Bereich von Eichenbäumen aufgehalten hatten und geben Sie diese Information an Ihren behandelnden Arzt weiter!
Gesundheitliche Gefährdung: Die Haare der älteren Raupen und deren Gespinstnester stellen über Jahre eine akute Gefährdung für den Menschen dar. Die Brennhaare sind mit Widerhaken versehen und enthalten das Nesselgift Thaumetopoein. Sie brechen leicht und können durch Luftströmungen über weite Strecken getragen werden. Ebenso besitzen die alten Larvenhäute, die in den Nestern verbleiben eine ebenso hohe Konzentration an Brennhaaren und sind daher ebenso gefährlich.
Die Symptome können individuell sehr unterschiedlich ausfallen. So können z. B. lokale Hautausschläge, leichte Schwellungen, starker Juckreiz und Brennen, Quaddeln am ganzen Körper, Reizungen an Mund- und Nasenschleimhaut, Bronchitis, schmerzhafter Husten und Asthma auftreten. Begleitend kommt es zu Schwindel, Fieber, Müdigkeit und Bindehautentzündungen. In Einzelfällen neigen überempfindliche Personen zu allergischen Schockreaktionen.
Von einer nicht fachmännischen Beseitung, besonders ohne persönliche Schutzausrüstung können wir nur dringend abraten.
Zur Beantwortung weiterer Fragen bzw. zur Beseitigung der Eichenprozessionsspinner wenden Sie sich an unser Fachpersonal.
Wir helfen Ihnen gerne.
Rufen Sie uns an und wählen Sie bitte: - für das Saarland 0681 / 3 93 05 - für den Raum Trier-Saarburg, Hunsrück und Eifel 06581 / 99 38 83 - für den Raum Kaiserslautern 0631 / 4 14 00 31 - für Luxemburg +49 6581 99 38 83
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